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Einbau - Teil 2

Der Einbau - Teil 2

Hat man die vier Kabel angelötet, kann die Netzteilplatine wieder eingebaut und festgeschraubt werden. Nicht vergessen, die beiden Stecker der vier und zwölfpoligen Kabel wieder in die Hauptplatine des Topfield zu stecken und die Gummitülle, durch die das Netzkabel geführt ist, in die Rückwand des Gehäuses zu schieben.

Dann können wir das neue IDE-Kabel einbauen. Der Pfostensstecker an dem einen Ende des Kabels wird in den IDE-Anschluss auf dem Mainboard gesteckt. Hat man das Kabel so aufgebaut, dass die farbige Ader PIN 1 kennzeichnet, sollte diese sich, beim Blick von der rechten Seite in das geöffnete Gehäuse links befinden.

Nach dem Einbau des IDE-Kabels kann nun die Festplatte wieder in den Topfield eingebaut werden. Schon beim Einsetzen der Platte das IDE-Kabel richtig positionieren. Es sollte unter dem Einbaurahmen entlang geführt werden und am hinteren Ende durch die Kerbe in der Befestigungsplatte des Rahmens an den Anschluss der Festplatte geführt werden. Dabei muss das Kabel eventuell gedreht werden, damit die farbige Ader (PIN 1) zum Stromanschluss der Platte zeigt. Vor dem Anstecken des IDE-Kabels an die Festplatte den Rahmen im Gehäuse festschrauben.

Jetzt fehlt nur noch die Stromverbindung zur Festplatte. Dazu wird die Relaisplatine mit dem Ausgangsstecker (der sozusagen in der “Mitte” des Relais angelötet ist) an die Festplatte gesteckt. Der an den zu diesem Stecker nächstliegenden Kontakten angelötete Stecker sollte das Gegenstück zu dem alten zur Festplatte führenden Stromkabel sein und wird mit diesem zusammengesteckt. Nun nur noch den letzten Stecker mit dem an der Netzteilplatine angelöteten verbinden. Fertig!

Nun muss man nur noch einen guten Platz für die Platine finden. Ich habe sie hinter der Festplatte untergebracht, da dort ausreichend Platz ist.

Als letztes schliessen wir den USB-IDE Adapter an das IDE-Kabel an und verkabeln ihn mit dem Relais (zweipoliges Kabel an den LED-Anschluss des Adapters).

Jetzt kann man den ersten Zugriffstest durchführen. Den Topfield an das Stromnetz anschliessen und warten bis er im Standby 00:00 anzeigt. Die Festplatte sollte nun nicht laufen. Dann den Topfield einschalten, er sollte wie gewohnt starten und auch nach kurzer Zeit die Festplatte hochfahren.

Dann den Topfield wieder in den Standby-Betrieb schalten und ein mit PC oder Laptop verbundenes USB-Kabel an den neuen USB-Anschluss stecken (der PC/Laptop muss dabei eingeschaltet sein). Das Relais sollte wieder mit einem leisen “KLACK” umschalten und die Festplatte eingeschaltet werden. Ist dies nicht der Fall, ist vermutlich der Stecker am LED-Anschluss verpolt aufgesteckt. Einfach abziehen und um 180 Grad gedreht wieder aufstecken. Dies sollte bei gezogenem USB-Kabel passieren, da sonst die Platte durch das beim Aufstecken des Kabels mehrfach schaltende (prellende) Relais mehrfach ein- und ausgeschaltet wird und darunter leidet.

Funktioniert dies soweit können wir den Zugriffstest durchführen. Dazu brauchen wir z.B. die aktuelle Version von ProjectX mit dazugehörigem Plugin oder DVR-Studio. ProjectX findet man mit entsprechender Anleitung hier.

Hat man das Programm nach Anleitung kompiliert und auf seinem PC/Laptop installiert, sollte sich, bei Verbindung des PVR 5000 mit dem PC über die neue USB-Schnittstelle ProjectX mit folgendem Fenster melden (man beachte den roten Kreis):

Wird die Platte gefunden, kann man über die Schaltfläche AL (grüner Kreis) auf die Platte zugreifen und die dort gespeicherten Filme auswählen. Die weitere Verarbeitung funktioniert wie bisher auch.

Wird die Platte nicht gefunden, kann dies daran liegen, dass der USB-IDE Adapter nicht ausreichenden Kontakt mir dem IDE-Kabel hat. Hervorgerufen wird dies durch wahrscheinlich zu dicke Kabel im Adapter zur Verbindung von USB- und LED-Anschluss. Man kann sich dadurch helfen, dass man dünnere Kabel anlötet oder das USB-Kabel vom Adapter entfernt und auf der USB-Seite des Adapters das Gehäuse öffnet. Dann die Platine im Bereich des IDE-Steckers fest auf das IDE-Kabel drücken und nach Anschliessen des USB-Kabels ProjectX neu starten.

Funktioniert nun alles zu unserer Zufriedenheit, brauchen wir das Gerät nur noch zuzuschrauben. Dazu sicherheitshalber den Topfield wieder von Strom trennen und den Deckel aufsetzen. Das Flachbandkabel mit dem Kabel zur Relaisschaltung vorsichtig zwischen Deckel und Rückwand plazieren. Am Besten (von hinten gesehen) rechts von den Antennenanschlüssen, über dem optischen Ausgang und dem seriellen Anschluss. Dann den Deckel festschrauben - Fertig. Da der Topfield ein wirklich gut gefertigtes Gehäuse hat (keine scharfen Kanten, die Rückwand ist an der oberen Kante nach innen umgefalzt), können wir die Kabel ohne Angst vor Kabelbruch oder durchtrennten Adern verlegen.

Zum guten Schluss den Topfield wieder mit dem Fernseher und der SAT-Anlage verbinden. Dies sollte unbedingt passieren, ohne dass er an das Stromnetz angeschlossen ist.

Das war’s!

 

Zum Abschluss noch ein Hinweis: Der Topfield sollte sich vor dem Verbinden mit dem PC über die neue Schnittstelle im Standby befinden. Sicherheitshalber sollte man sich auch noch vor dem Anschliessen des PCs davon überzeugen, dass in nächster Zeit keine Timeraufnahmen anstehen. Ich weiss nicht, wie sich der Topfield verhält, wenn eine Übertragung per USB stattfindet und dann der Receiver versucht über den eigenen Controller auf die Platte zuzugreifen.

 

Und nun allen viel Spass beim wirklich schnellen Übertragen der Filme auf Ihren PC.

 

©2004 Stephan Krätzschmar

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